Essen fassen im „Zum Nußbaum“

Wir waren am Wochenende, wie ja bereits erwähnt, tüchtig unterwegs, da muss man ja auch irgendwo mal was essen, nicht?! Seit ein paar Jahren haben wir uns schon immer mal vorgenommen im „Zum Nußbaum“ einzukehren, allerdings hat es bisher nicht geklappt. Nun kam der Tag der Tage. Vergangene Woche Freitag waren wir da.

„Zum Nußbaum“ ist ein uriges Lokal im Nikolaiviertel, dass an alte Zeiten in Berlin erinnert mit echter deutscher Küche, also Buletten, Bratwurst, Bockwurst, Eisbein mit Sauerkraut, Schnitzel, Blutwurst, Bier und Fassbrause…

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Es ist auf Grund des Baues und der Täfelung in dunkelbraunem Holz und dunkelbraunem Mobiliar recht düster im Inneren. Die Räume sind recht klein, aber das macht es gemütlich. Das Gasthaus war wieder gut besucht, doch diesmal hatten wir Glück und konnten einen Tisch ergattern.

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Nachdem wir bestellt hatten, für mich tatsächlich das Eisbein, für meinen Mann ein Schnitzel und für Junior eine Bockwurst, habe ich mich ein wenig umsehen können. Ich weiß, die Bilder sind diesmal nicht optimal, aber sie sollen auch nur einen Eindruck vermitteln, was einem im Nußbaum so erwartet. Bilder von Zille, einem Berliner Maler, der auch selbst in dem Lokal gespeist haben soll. Da hat er gleich ein paar Bilder da gelassen… *zwinker*

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Ja, was soll ich sagen? Ich bin ehrlich. Ich hatte mehr vom Essen erwartet. Die Preise waren jetzt nicht übermäßig hoch, mein Gericht (Eisbein, Sauerkraut, etwas Erbspüree und ein paar Kartoffeln) hat 14.90 Euro gekostet. An meinem Eisbein war mehr Knochen als Fleisch, die Kartoffeln waren aufgewärmt, das Sauerkraut war recht lecker, aber da kann man auch nicht viel falsch machen, glaube ich. Das Schnitzel auf dem Teller meines Mannes trifte ziemlich vom Fett, die dazugehörigen Bratkartoffeln waren auch warmgehalten… Die Fassbrause war gut und hat auch nur 1.50 Euro gekostet. Die Bockwurst vom Knirps war auch in Ordnung, er wollte sie trotzdem nicht aufessen. Zum Nachtisch hab ich mir mit ihm ein Stück Kuchen geteilt, Quarkkirschkuchen, das war auch in Ordnung. Zusammen haben wir etwa 45,00 Euro da gelassen, inklusive Trinkgeld.

Die Bedienung war trotz der Fülle im Gasthaus und auf der Terrasse recht schnell, da haben wir woanders schon länger gewartet. Über Freundlichkeit läßt sich streiten. Berliner halt. 🙂  Wie gesagt, das Ambiente ist recht schön, wer es urig mag, das hat dann einiges wett gemacht.

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