Frühlingseindrücke vom Wochenende

Wir haben das Frühlingswetter für einen Tierparkbesuch genutzt.

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Ich hatte ja erwähnt, dass der beginnende Frühling ein wenig an mir vorbei gezogen war. Jetzt hatte ich meine Kamera dabei, um ein paar Frühblüher vor die Kamera zu bekommen…

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Manch einer ließ sich von dem ganzen Getümmel gar nicht beirren und schlief seelenruhig weiter.

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Kurz vor dem Nachhauseweg kam dann auch noch die Sonne raus…

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Ich hoffe, ihr hattet auch ein sonniges Wochenende?!

Wünsche euch eine angenheme Woche!

rot-gelb-grün in Spandau

Bevor ich mit dem Beitrag zum Dom und seiner farbigen Gestaltung bei Nacht komme, möchte ich heute noch ein paar Sonnenbilder dazwischen schieben. Gefühlt war es eine Ewigkeit grau. Wir hatten heute einen Termin in Spandau und was sol ich sagen, ich hatte natürlich meine Kamera nicht mit. Also blieb nur das Handy… Aber um einen Eindruck von den Farben zu bekommen, reicht es auch 🙂

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Rathaus Spandau
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Rathaus Spandau – rot-grün
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Rathaus Spandau mit Weinlaub

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Blick auf die Havel

Kurz nach diesen Bilder verschwand die Sonne dann auch wieder und als wir endlich zu Hause waren, tröpfelten die ersten kleinen Nieselregentropfen wieder auf unsere Köpfe… Aber für den Moment haben wir die Sonnenstrahlen und die bunten Blätter genossen.

Rummelsburger Bucht

Es gibt in Berlin ja nicht nur große Häuser, staubige und laute Straßen sondern auch das ein oder andere lauschige Plätzchen, an dem man ein wenig seine Seele baumeln lassen  und etwas abschalten kann. An so einem Platz waren wir am Freitag. Die Rummelsburger Bucht ist eine Spreebucht zwischen Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln super zu erreichen. Uns zieht es immer mal wieder dort hin und diesmal hatte ich auch die Kamera dabei:

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Wer genau hinschaut kann beim oberen Bild bis zum Fernsehturm gucken…Der schwarze Turm auf der rechten Seite ist ein ehemaliger Wasserturm der Bahn.

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Wie man sieht wurde und wird rings herum noch viel gebaut. Wer  möchte nicht an so einem schönen Flecken seine vier Wände haben?!! Dazu eine Bootsanlegestelle…

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Leider ist das Wasser noch nicht badetauglich, vielleicht irgendwann mal. Aber zum Füße rein halten geht es 🙂

 

Domäne Dahlem – Freilandmuseum

Wenn man in Dahlem mit der U-Bahn ankommt, merkt man schon, das es etwas anders ist, als wenn man am Alex oder Potsdamer Platz oder… (beliebigen Ort der Stadt einfügen, wo viele Menschen unterwegs sind) ankommt. Es ist ein bisschen ruhiger, ländlicher und das doch innerhalb der Stadt!

Wie bereits erwähnt, waren wir am Wochenende in der Domäne Dahlem, um uns bespaßen zu lassen, aber auch, um unserem kleinen ein paar Tiere und Natur zu zeigen.

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Dahlem-Dorf  U-Bahnstation

Ich will euch jetzt nicht mit allem bombardieren, was es dort gab, aber ein kleinen Anreiz bieten, falls der ein oder andere noch nicht dort gewesen ist. Es gibt gerade zur Erntezeit viele Pflanzen zu bestaunen. So bietet die Domäne Dahlem auch verschiedene Angebote gerade in den nächsten Wochen und Monaten an.

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Gemüseanbau

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Mich hat einfach begeistert, wie groß die Fläche der Domäne ist.

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Die Wolken auf dem oberen Bild verkündeten den heranpreschenden Regen, der auch nicht lange auf sich warten ließ, allerdings saßen wir da schon wieder in der U-Bahn 🙂

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Biene

Nach all dem Staunen muss man sich natürlich auch stärken. Im Landgasthaus kann man sich ordentlich den Bauch voll schlagen. Wir haben uns für ein Kafeegedeck entschieden. Ich hatte einen Milchkaffee und einen Sanddorn-Quark-Kuchen, alles Bio! Der Kuchen war sehr lecker!

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Sanddorn-Quarkkuchen mit Milchkaffee

Ihr seht also, dass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt, ich bin mir sicher, dass wir noch nicht alles gesehen haben.

Essen fassen im „Zum Nußbaum“

Wir waren am Wochenende, wie ja bereits erwähnt, tüchtig unterwegs, da muss man ja auch irgendwo mal was essen, nicht?! Seit ein paar Jahren haben wir uns schon immer mal vorgenommen im „Zum Nußbaum“ einzukehren, allerdings hat es bisher nicht geklappt. Nun kam der Tag der Tage. Vergangene Woche Freitag waren wir da.

„Zum Nußbaum“ ist ein uriges Lokal im Nikolaiviertel, dass an alte Zeiten in Berlin erinnert mit echter deutscher Küche, also Buletten, Bratwurst, Bockwurst, Eisbein mit Sauerkraut, Schnitzel, Blutwurst, Bier und Fassbrause…

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Es ist auf Grund des Baues und der Täfelung in dunkelbraunem Holz und dunkelbraunem Mobiliar recht düster im Inneren. Die Räume sind recht klein, aber das macht es gemütlich. Das Gasthaus war wieder gut besucht, doch diesmal hatten wir Glück und konnten einen Tisch ergattern.

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Nachdem wir bestellt hatten, für mich tatsächlich das Eisbein, für meinen Mann ein Schnitzel und für Junior eine Bockwurst, habe ich mich ein wenig umsehen können. Ich weiß, die Bilder sind diesmal nicht optimal, aber sie sollen auch nur einen Eindruck vermitteln, was einem im Nußbaum so erwartet. Bilder von Zille, einem Berliner Maler, der auch selbst in dem Lokal gespeist haben soll. Da hat er gleich ein paar Bilder da gelassen… *zwinker*

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Ja, was soll ich sagen? Ich bin ehrlich. Ich hatte mehr vom Essen erwartet. Die Preise waren jetzt nicht übermäßig hoch, mein Gericht (Eisbein, Sauerkraut, etwas Erbspüree und ein paar Kartoffeln) hat 14.90 Euro gekostet. An meinem Eisbein war mehr Knochen als Fleisch, die Kartoffeln waren aufgewärmt, das Sauerkraut war recht lecker, aber da kann man auch nicht viel falsch machen, glaube ich. Das Schnitzel auf dem Teller meines Mannes trifte ziemlich vom Fett, die dazugehörigen Bratkartoffeln waren auch warmgehalten… Die Fassbrause war gut und hat auch nur 1.50 Euro gekostet. Die Bockwurst vom Knirps war auch in Ordnung, er wollte sie trotzdem nicht aufessen. Zum Nachtisch hab ich mir mit ihm ein Stück Kuchen geteilt, Quarkkirschkuchen, das war auch in Ordnung. Zusammen haben wir etwa 45,00 Euro da gelassen, inklusive Trinkgeld.

Die Bedienung war trotz der Fülle im Gasthaus und auf der Terrasse recht schnell, da haben wir woanders schon länger gewartet. Über Freundlichkeit läßt sich streiten. Berliner halt. 🙂  Wie gesagt, das Ambiente ist recht schön, wer es urig mag, das hat dann einiges wett gemacht.

Nikolaifestspiele 2016

Es war wieder ordentlich was los am Wochenende! In Vielen Teilen der Stadt wurde gefeiert. Uns zog es zu den Nikolaifestpielen, inzwischen zum vierten Mal,  in Berlin Mitte. Schausteller und Schauspieler luden in ihren wundervollen Kostümen bei herrlichem Sonnenschein zum Staunen ins Nikolaiviertel ein.

Stündlich gab es einen Umzug durch das Nikolaiviertel, das durch sein historisches Ambiente besticht. Neben handwerklichen Ständen wurde auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt.

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Wie ihr seht, gab es Kostüme zu den einzelnen Epochen der letzten Jahrhunderte.

Wie bereits beschrieben war das Handwerk auch vertreten: Korbmacher, der Schmied, den ich hier nicht mit aufführe, die Bäckerei mit toll duftendem Brot, der Tischler/ Drechsler, der seine Waren auch feil bot , man konnte orientalische Gewürze oder einen besonderen Nachttrunk erwerben…

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Natürlich gab es auch ein musikalisches Unterhaltungsprogramm in klassisch und eben mal anders:

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Zum Schluss noch ein paar tolle Kostüme. Ich danke den Schaustellern 🙂

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Es hat auf jeden Fall wieder sehr viel Spaß gemacht dabei zu sein! Nochmal ein Dank an die Schauspieler/ Schausteller in ihren tollen Kostümen!

Rotes Rathaus

Ich möchte euch heute mit auf einen Rundgang durch das Rote Rathaus mitnehmen. Wir sind am Freitag mal wieder in der Stadt gewesen und keiner hat mit gezählt, wie oft wir schon am Rathaus vorbei gelaufen sind, am Freitag, den 26.08.2016 haben wir mal hinter die große Tür geschaut. Mein Mann und ich waren vor Jahren bereits einmal dort, aber wir haben festgestellt, dass wir schon wieder einiges vergessen hatten. Also hereinspaziert:

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Eingangsbereich mit Treppe

Das Rote Rathaus wurde zwischen 1860 und 1869 vom preußischen Königlichen Baurat Hermann Friedrich Waesemann gebaut. Waesemann erhielt 1859 den Auftrag für den neuen Bau, da das alte Rathaus zu klein wurde. Er hat sich in seinen Plänen an anderen europäischen Bauten orientiert, so dass es keinen klar definierten Baustil gibt.

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Großartige Deckengewölbe mit einfach aussehenden Kronleuchtern haben mich ebenso beeindruckt wie die Rundbögenfenster. Beides erinnerte mich an Kirchengebäude.

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Die erste Ratssiztzung fand am 30. Juni 1865 statt. Bis zum zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude für Rats- und Stadtratssitzungen genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurden etwa 50% des Gebäudes zerstört. Der Wiederaufbau wurde von 1951 bis 1958 durchgeführt.

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Wappensaal mit allen Stadtwappen Berlins 

Seit 1991 ist das Rote Rathaus Sitz des Berliner Senats und des Regierenden Bürgermeisters.

Über die Treppe mit dem Roten Teppich gelangt man in einen Ausstellungsbereich. Hier kann man sich in Vitrinen Geschenke von anderen Ministern oder Staatsoberhäuptern an den Bürgermeister oder die Stadt Berlin ansehen. Bewacht wird das ganze von einem Polizisten.

Von dem Bereich geht es dann weiter in andere große Hallen, wie beispielsweise dem Wappensaal, in dem Staatsgäste empfangen werden können. An den großen Rundbogenfenstern sieht man alle Stadtwappen der Stadt Berlin.

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Großer Saal mit dem Gemälde „Der Berliner Kongress von 1878“ von Anton von Werner

Der Große Saal dient für Feierlichkeiten und Veranstaltungen, Empfänge und Eintragungen in das Goldene Buch sowie Lesungen und Konzerte. Es ist ein sehr freundlicher und heller Raum, der größte Saal des Gebäudes. Die Fenster sind 6.90 Meter hoch. Die farbliche Gestaltung des Raums soll der ursprünglichen Farbgestaltung ähnlich sein. Ursprünglich war der Raum noch höher und über den Fenstern befanden sich noch kleine Bogenfenster. Beim Wiederaufbau wurde die Decke tiefer gehängt.

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Säulensaal

Mich hat der Säulensaal am meisten beeindruckt. Das Licht war herrlich. Auch der Raum erinnerte mich wieder an eine Kirche, wenn man nach dem Aufbau geht.

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Auf Sockeln stehen Büsten verschiedenen Berühmtheiten, die für die Stadt und den Staat bedeutend gewesen sind. Zwei der Berühmtheiten hab ich hier für euch:

Friedrich II/ Friedrich der Große (Alter Fritz) und Königin Luise

 

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Fenster im Säulensaal

Ein Blick aus einem Fenster des Säulensaales auf die St. Marienkirche.

Das war unser Rundgang und ein wenig Geschichte für euch. Von außen hab ich auch noch ein paar Aufnahmen gemacht, aber von außen ist es wohl den meisten bekannt.  Aber wer weiß, wie hoch der Rathausturm ist? 🙂 Es sind 75 Meter.

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Um das Gebäude zieht sich ein Terrakottafries aus einzelnen Relieftafeln, auf denen Ereignisse der Geschichte Berlins und Brandenburgs vom 12. Jahrhundert bis zur Reichgründung 1871 zu sehen sind. Und wer wäre drauf gekommen, das Rote Rathaus hat seinen Namen von den Roten Steinen 🙂

Das war ein kleiner Ausflug. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, allein wenn man sehen möchte, was die Gastgeschenke der anderen Staatsmänner/ -Frauen sind. Ich hätte natürlich noch mehr auf die Geschichte eingehen können, aber wen es interessiert findet sicher selbst tolle Seiten mit noch mehr Bildern und kann dann lesen, dass für den Bau des Rathauses andere Häuser weichen mussten, dass der Herr Waesemann bei anderen Bauplänen vermutlich zumindest mal rauf geschaut hat, um sich Inspirationen zu holen…

Fechtvorführung

Die Piraten, die Piraten, die Piraten… eins der Lieder, die derzeit unseren Knirps begeistern. Wie traf es sich da, dass am Wochenende beim Rokokofest am Schloss auch Piraten ihr „Unwesen“ trieben und ihr Können im Fechten gezeigt haben!?!

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Die Bilder sind in soweit bearbeitet, dass ich sie zurecht geschnitten habe, um die Körperteile anderer Schaulustiger vor uns nicht auf den Bildern zu haben. Hier kann man auch wieder tolle Kostüme sehen. Ein tolles Schauspiel vor dem Springbrunnen und dem Schloss.