Erdbeertorte

Unser Knirps wurde drei Jahre alt und hat sich für seine Kaffeetafel eine Erdbeertorte gewünscht. In den Medien kursiert derzeit eine Form der Tortendeko, die ich dafür ausprobieren wollte. Ich hab die Creme mit grün und rot eingefärbt. Das ganze schmeckt natürlich nach Erdbeeren, wobei wahrscheinlich nicht eine Erdbeere drin ist – außer in der  Tortenfüllung.  Dafür das es meine erste mit Creme dekorierte Torte ist, bin ich ganz zufrieden gewesen und werde sicher irgendwann mal wieder eine machen 🙂

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Und nein, das sind nicht meine Hände, sondern die meiner Ma`, die die Torte ins Licht gerückt hat 🙂 Danke dafür! 🙂

Domäne Dahlem – Freilandmuseum

Wenn man in Dahlem mit der U-Bahn ankommt, merkt man schon, das es etwas anders ist, als wenn man am Alex oder Potsdamer Platz oder… (beliebigen Ort der Stadt einfügen, wo viele Menschen unterwegs sind) ankommt. Es ist ein bisschen ruhiger, ländlicher und das doch innerhalb der Stadt!

Wie bereits erwähnt, waren wir am Wochenende in der Domäne Dahlem, um uns bespaßen zu lassen, aber auch, um unserem kleinen ein paar Tiere und Natur zu zeigen.

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Dahlem-Dorf  U-Bahnstation

Ich will euch jetzt nicht mit allem bombardieren, was es dort gab, aber ein kleinen Anreiz bieten, falls der ein oder andere noch nicht dort gewesen ist. Es gibt gerade zur Erntezeit viele Pflanzen zu bestaunen. So bietet die Domäne Dahlem auch verschiedene Angebote gerade in den nächsten Wochen und Monaten an.

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Gemüseanbau

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Mich hat einfach begeistert, wie groß die Fläche der Domäne ist.

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Die Wolken auf dem oberen Bild verkündeten den heranpreschenden Regen, der auch nicht lange auf sich warten ließ, allerdings saßen wir da schon wieder in der U-Bahn 🙂

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Biene

Nach all dem Staunen muss man sich natürlich auch stärken. Im Landgasthaus kann man sich ordentlich den Bauch voll schlagen. Wir haben uns für ein Kafeegedeck entschieden. Ich hatte einen Milchkaffee und einen Sanddorn-Quark-Kuchen, alles Bio! Der Kuchen war sehr lecker!

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Sanddorn-Quarkkuchen mit Milchkaffee

Ihr seht also, dass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt, ich bin mir sicher, dass wir noch nicht alles gesehen haben.

Essen fassen im „Zum Nußbaum“

Wir waren am Wochenende, wie ja bereits erwähnt, tüchtig unterwegs, da muss man ja auch irgendwo mal was essen, nicht?! Seit ein paar Jahren haben wir uns schon immer mal vorgenommen im „Zum Nußbaum“ einzukehren, allerdings hat es bisher nicht geklappt. Nun kam der Tag der Tage. Vergangene Woche Freitag waren wir da.

„Zum Nußbaum“ ist ein uriges Lokal im Nikolaiviertel, dass an alte Zeiten in Berlin erinnert mit echter deutscher Küche, also Buletten, Bratwurst, Bockwurst, Eisbein mit Sauerkraut, Schnitzel, Blutwurst, Bier und Fassbrause…

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Es ist auf Grund des Baues und der Täfelung in dunkelbraunem Holz und dunkelbraunem Mobiliar recht düster im Inneren. Die Räume sind recht klein, aber das macht es gemütlich. Das Gasthaus war wieder gut besucht, doch diesmal hatten wir Glück und konnten einen Tisch ergattern.

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Nachdem wir bestellt hatten, für mich tatsächlich das Eisbein, für meinen Mann ein Schnitzel und für Junior eine Bockwurst, habe ich mich ein wenig umsehen können. Ich weiß, die Bilder sind diesmal nicht optimal, aber sie sollen auch nur einen Eindruck vermitteln, was einem im Nußbaum so erwartet. Bilder von Zille, einem Berliner Maler, der auch selbst in dem Lokal gespeist haben soll. Da hat er gleich ein paar Bilder da gelassen… *zwinker*

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Ja, was soll ich sagen? Ich bin ehrlich. Ich hatte mehr vom Essen erwartet. Die Preise waren jetzt nicht übermäßig hoch, mein Gericht (Eisbein, Sauerkraut, etwas Erbspüree und ein paar Kartoffeln) hat 14.90 Euro gekostet. An meinem Eisbein war mehr Knochen als Fleisch, die Kartoffeln waren aufgewärmt, das Sauerkraut war recht lecker, aber da kann man auch nicht viel falsch machen, glaube ich. Das Schnitzel auf dem Teller meines Mannes trifte ziemlich vom Fett, die dazugehörigen Bratkartoffeln waren auch warmgehalten… Die Fassbrause war gut und hat auch nur 1.50 Euro gekostet. Die Bockwurst vom Knirps war auch in Ordnung, er wollte sie trotzdem nicht aufessen. Zum Nachtisch hab ich mir mit ihm ein Stück Kuchen geteilt, Quarkkirschkuchen, das war auch in Ordnung. Zusammen haben wir etwa 45,00 Euro da gelassen, inklusive Trinkgeld.

Die Bedienung war trotz der Fülle im Gasthaus und auf der Terrasse recht schnell, da haben wir woanders schon länger gewartet. Über Freundlichkeit läßt sich streiten. Berliner halt. 🙂  Wie gesagt, das Ambiente ist recht schön, wer es urig mag, das hat dann einiges wett gemacht.

Erdbeersirup

Wo ich so am Ausprobieren bin…

Am Sonntag waren wir mal wieder auf dem Markt und da gab es günstig Erdbeeren. Wir haben drei Kilo mitgenommen. Die Erdbeeren waren in so kleine Obstkisten einsortiert, so dass die Gefahr gering war, gammlige Erdbeeren zu erwischen. Was macht man nun mit drei Kilo Erdbeeren??

Richtig, einkochen! 🙂

Ich hab am Abend noch Marmelade draus gemacht. Allerdings stellte sich dann heraus, dass die Erbeeren sehr saftig sind – zu saftig für Marmelade. (ich hatte keinen Gelierzucker) So hab ich einfach den Saft abgeschöpft und in ein Glasgefäß getan, dass so ganz zufällig leer rum stand 🙂

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Derzeit versüßt der Sirup morgens den ein oder anderen Smothy. Da es sich um Sirup handelt, braucht man davon nicht viel und kann ihn noch mit Wasser (oder wahlweise Milch…) verdünnen.

Zitrone mal anders…

Mein Mann hat da was im Internet gesehen…

Ich hab es dann ausprobiert. Na ja, sagen wir mal so: ich hab es umgesetzt, zum Ausprobieren bin ich noch nicht gekommen.

Es soll Zitronensirup werden, der dann in den Tee soll.

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Dafür braucht man nicht viel und es geht recht schnell. Ich hab ein Marmeladenglas genommen, von denen ich derzeit wieder einige aufhebe, da ja nun auch wieder die Zeit des Einkochens losgeht. In das Glas habe ich nun abwechselnd Zucker und Zitronenscheiben geschichtet.

Das ganze wird dann zugeschraubt und nun muss man warten… Nach etwa anderthalb Stunden war bereits so viel Saft entstanden:

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Glas mit Zitronenscheiben und Zucker, auf dem Kühlschrank zum Saften

Obwohl das Glas verschraubt ist, duftet die Küche nun nach Zitronen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Sicher werden wir den Sirup heute noch ausprobieren. 🙂

Dazu soll man dann eine Zitronenscheibe entnehmen und in das Teeglas oder die Teetasse, die man sich vorher aufgebrüht hat, legen und etwas von dem Zitronensirup hinzufügen. Es ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, seinen Vitamin-C-Haushalt aufzufrischen – auf eine süße Art. Ich bin gespannt und werde berichten, wie der Zitronensirup ankam.

Zweiter Advent und Weihnachtsmarktrun

Nun ist er fast vorbei – der zweite Advent und wir steuern mit kleinen Schritten den dritten Advent an. Ich hoffe, ihr hattet ein besinnliches Wochenende ?! Wir hatten uns dieses Wochenende vorgenommen einen Weihnachtsmarkt anzulaufen. Ich hatte von einem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Karlshorst gelesen. Da ich – wir- auf Mittelalter stehen, war unsere Neugier geweckt. Nach dem Mittagsschlaf unseres Knirpses hatten wir uns auf den Weg gemacht und waren etwa gegen fünf am Zielort angekommen. Ja, was soll man sagen?! Wir haben uns einmal über den Markt schieben lassen. Es waren tatsächlich Mittelalterstände, also Händler in mittelalterlichen Gewandungen, die ihre Waren feil boten. Mein Mann hat für unseren Nachwuchs eine Lederbörse für seine unzähligen Taler erstanden. Das war auch schon der Höhepunkt unseres Marktbesuchs.

Der Markt war auf einer recht kleinen Fläche aufgebaut, so dass es wirklich sehr eng gewesen ist und man mehr geschubst wurde, als selbst laufen zu können. Wir haben kurzerhand beschlossen zum Alexanderplatz zu fahren. Im Nikolaiviertel sollte auch ein kleiner Weihnachtsmarkt sein. Da uns das Nikolaiviertel von je her gefällt, fanden wir auch das eine gute Idee.

Im Nikolaiviertel angekommen wurden wir von beleuchteten Bäumen und damit einer weihnachtlichen Stimmung begrüßt. Um die Marienkirche waren ein paar Stände aufgebaut – alles für das leibliche Wohl. Das Highlight hier war „Die Feuerzangenbowle“, die es zum einen als Getränk gab, zum anderen konnte man sich den Film „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann auf einer Leinwand ansehen. Ja, an und für sich eine gute Idee, aber ich hatte gewisse Vorstellungen, was meinen Gaumen erfreuen sollte, zum anderen hatte ich keine Ruhe für Heinz Rühmann. Also war auch dieser Markt nichts für uns.

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Hätten wir auf unseren Sohn gehört, der ja gleich zum großen Riesenrad einbiegen wollte, als er es nach unserem Spaziergang auf dem Alexanderplatz erspäht hat, hätten wir schneller was zu futtern gefunden. Ihm schien der Magen schon in den Kniekehlen zu hängen, denn er zeigte auf jede „Fressbude“, in der Hoffnung sie hätte auch mein Interesse geweckt. Ich wollte eigentlich „was im Brot“. So ein kleines selbstgebackenes Brot mit Pilzgulasch oder sooo… Das waren meine Vorstellungen. Aber nachdem wir an einigen Buden vorbei gezogen waren und der Magen vom Knirps immer mehr rebellierte, brach ich meine Suche ab und entschied mich für „Grünkohl mit Knacker und einer halben Scheibe Toastbrot“. Meine Männer hatten sich für Flammenkuchen entschieden. Sichtlich gesättigt ging es dann weiter – zum „gebrannte Mandeln-Stand“. Allerdings hab ich mich für gebrannte Paranüsse entschieden.

Das Highlight für unseren Kleinen war der „Ponnyhof“, wo all die großen Kinder auf den Ponys reiten durften. Ihm wollten wir das nicht antun, da wir auch gesehen haben, dass es nicht allen Kindern gefallen hat, weil sie auf dem Rücken der Ponys der Mut verlassen hat. Er hat aber zwei Ponys gestreichelt, was ihn super stolz gemacht hat.

Es gab auch ein Karussell, auf dem er eine Runde mit Papa drehen durfte. Das hat ihm so gut gefallen, dass er gleich mehr wollte.  Uns is ein Karussell an einem anderen Eingang aufgefallen, das gar nicht besucht wurde, was irgendwo auch traurig anzusehen war. Vor dem Karussell standen ein paar junge Erwachsene, die sich auch wunderten und es dann aber auf den Punkt brachten: „Sehen schon gruselig aus, die Tiere, oder?“ Bei näherer Betrachtung sind mir dann auch die riesigen schwarzen Augen aufgefallen. Die Tiere werden für die Kinder tatsächlich zu gruselig gewesen sein, so dass sich keins rauf getraut hat.

Alles in allem hat sich der Weihnachtsmarktbesuch am Neptunbrunnen aber gelohnt. Etwas Süßes für den Gaumen gab es zum Schluss auch noch – etwas mittelalterlich eine Art Zimtbrot am Stock gebacken. das war mega lecker. Unser Portemonnaie war am Ende um etwa 25,-Euro leichter, aber trotz der Fülle, konnte man doch gelegentlich auch ohne Schubsen voran kommen und sich an den Buden die Waren anschauen.

Urlaub Usedom (Teil 1)

Wir waren ein paar Tage auf Usedom, wahrscheinlich das letzte Mal für einen längeren Zeitraum, da meine Eltern den Entschluss gefasst haben, nach Berlin zu ziehen. Das ist für uns zum größten Teil sehr positiv, allerdings haben wir nun keinen Grund mehr dort hoch zu fahren. Irgendwie ist so ein kleines Stück Heimat für mich verloren. Es ist mir noch nicht gelungen, mich hier in der Großstadt richtig heimisch zu fühlen. Vielleicht gelingt es mir ja in den nächsten Jahren…

Wir haben den vorerst letzten Aufenthalt dafür genutzt, Orte, die mir wichtig waren, zu besuchen. Da wir nur ein paar Tage oben waren, fiel unsere Wahl auf das Seebad Heringsdorf, weil ich dort viele Jahre zur Schule gegangen bin und so manche Freistunde oder später auch Prüfungsvorbereitung im Ort verbracht habe.  Das Gymnasium wurde vor ein paar Jahren geschlossen. Ich wollte sehen, was daraus geworden ist und freute mich, als ich herausfand, das dort gebaut wurde. Die Schule muss also nicht verfallen. Das ehemalige Gymnasium wird in eine farbenfrohe Grundschule umgebaut:

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ehemaliges Gymnasium Seebad Heringsdorf

Hier haben wir uns die Treppen hinaufgeschleppt, früher stand linkerhand noch eine Statue von Maxim Gorki (hieß ja auch Maxim-Gorki-Gymnasium…). Hinter den kleinen Fenstern verbarg sich damals das Lehrerzimmer.

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ehemaliges Gymnasium Seebad Heringsdorf – „Wissenschaftsflügel“

Das obrige Bild zeigt noch einmal einen Blick auf den Flügel, wo früher unsere Mathe-, Bio-, Physik- und Chemieräume waren. (Nicht unbedingt alles meine Lieblingsfächer).

Von dort sind wir dann weiter in den Ort. Bei „Fleischer Wollin“ gab´s früher in der Freistunde oder so ab und zu Pommes… Also gab es auch ne Portion für uns. Allerdings haben wir die nicht allein gegessen:

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Gesättigt ging es weiter Richtung Seebrücke. Hierzu werde ich einen extra Eintrag in den nächsten Tagen machen.

Wir waren in den letzten Jahren häufiger im Café Zeitlos, welches inzwischen ein Restaurant ist. Das hat mich nicht mehr so ganz angesprochen, so das es mich da auch nicht hinein zog. Nach unserer Runde auf der Seebrücke hatten wir einen kleinen Hunger und entschlossen uns, das „Pfannkuchenhaus“ auszuprobieren.

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Pfannkuchenhaus

Es war draussen noch nicht unangenehm kalt, dennoch waren wir sehr froh über die angenehmen warmen Temperaturen und den freundlichen Empfang der Bedienung. Wir entschieden uns auf die Terrasse zu gehen. Die Möbel waren sehr einladend:DSC01411

Unsere Bestellung wurde schnell geliefert. Was wohl meine Wahl gewesen ist? 🙂

Den kleinen Eierlikör mit Sahne gab´s gratis dazu. Sehr lecker!  Nicht nur wegen dem Eierlikör kann ich euch einen Besuch dort ans Herz legen. Die Preise sind Standard (aber billiger als auf der Seebrücke) und es ist für herzhafte Genießer ebenso etwas auf der Speisekarte wie für Leckermäulchen.

So gestärkt sind wir dann wieder raus an die frische Luft. Es wurde bereits dunkel und unser Knirps war von allem inzwischen so geschafft, dass er keine Hundert Meter hinter dem Pfannkuchenhaus eingeschlafen war. Wir sind langsam wieder Richtung Bahnhof, um wieder in den Insel Norden nach Karlshagen zu fahren. Mein „kleiner“ Bruder hatte sich noch angekündigt. Es gab Pizza für alle…

So das war der erste Teil unseres Kurzurlaubs. Haben wir das Thema „Essen“ schon mal abgehakt. Als nächstes folgt das „Wetter“ 😉

Einen schönen Dienstag wünscht euch euer Berlienchen!

Wie aus dem Muffin ein Tassenkuchen wurde…

Seit einiger Zeit nutze ich das Wochenende, um meine bescheidenen Backkünste auszubauen  zu erweitern und zu testen, was dabei rauskommt. Nun, für den einen mag Backen ganz einfach sein. Ich kann einen tollen Käsekuchen, den ich auch regelmäßig all die letzten Jahre zu Feierlichkeiten und Zusammentreffen angeboten habe. Er kam (bis auf eine Ausnahme, weil keine Rosinen drin sind…) immer gut an. Aber frau kann ja nicht immer nur einen langweiligen Kuchen anbieten. Frau muss doch mehr können…!

So habe ich in letzter Zeit das ein oder andere Rezept ausprobiert. Habe inzwischen auch von meinem Mann, der mich in meinem Tatendrang bestärkt, das ein oder andere Backbuch mit gaaaanz vielen toll aussehenden Bildern bekommen. Nun hat sich dat Berlienchen gedacht, probier ich doch dieses Wochenende mal die Apfelmuffins aus. Die sahen auf dem Bild soo toll aus, so schön aufgegangen und überhaupt nicht schwer in der Backanleitung. Jo. Ihr ahnt, wie meine Muffins letztendlich aussahen. Ich hatte, warum auch immer, noch Teig übrig, nachdem ich die zwölf Förmchen gefüllt hatte und hab ihn spontan in zwei Tassen getan. Während meine Muffins im Backofen nichts wurden, entwickelten sich meine beiden Tassenkuchen im kleinen Öfchen ganz toll. Sie haben mir über die Entstandene Entäuschung der mickrigen Muffins hinweggeholfen. Lecker waren auch die mickrigen Muffins, aber die Tassenkuchen, waren eben auch noch ein bisschen was fürs Auge.

Tassenkuchen
Tassenkuchen

Ich werde bei Gelegenheit in der Vorweihnachtszeit einen weiteren Versuch dieser Muffins starten, da ich dem Fehler meiner Meinung nach auf die Spur gekommen bin: Unser Knirps hat seit einiger Zeit Vergnügen daran, den Herd an und aus zu machen, so auch den Temperaturregler zu verstellen. Statt 200 Grad hatte der Ofen nur 120, was einfach zu wenig war, um die Muffins aufgehen zu lassen. Beim nächsten Mal, hab ich dann also auch Bilderbuchmuffins.

Euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

Vierter Advent

Wir haben den Weltuntergang also alle – mal wieder- überstanden!
Nun kann Weihnachten kommen!Da sieht man mal wieder, wie schnell die Zeit vergeht! Wir haben inzwischen all unsere Geschenke verpackt und sie an die Ostsee geschickt, in der Hoffnung, dass sie pünktlich vor uns da sind. Wir werden Weihnachten bei meinen Eltern, zusammen mit meiner „kleinen“ Schwester und ihrem Freund verbringen.

Ich hab heute ein Bild von meiner Weihnachtsdekoration für euch. Es ist unser „Weihnachtsdorf“, dass ich inzwischen seit sieben Jahren in der Adventszeit aufbaue.

Weihnachtsdorf

Und weil es doch zu Weihnachten und Advent dazu gehört hier noch ein bekanntes Gedicht für euch:

Der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie es knallt und zischt.
Bald wird aufgetischt,
der Zipfel der Zapfel,
der Kipfel der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel!
Für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Die pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfek, den Zapfel,
den Kapfel, den knusprigen Apfel.

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass man Bratäpfel wunderbar in der Mikrowelle machen kann. Dafür einfach das Gehäuse mit dem Stiel rausschneiden, das Loch beispielsweise mit einem Teelöffel Honig oder Marmelade sowie ein paar gehackten Mandeln füllen und in einer Müslischale für zwei Minuten in die Mikrowelle geben. Fertig 🙂

Damit wünsche ich euch einen wunderschönen vierten Advent!

Euer Berlienchen