April

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April. Ich hoffe, ihr seid heute nicht in den April geschickt worden…?!

Ich hab hier die Kalenderblätter für April, diesmal sogar pünktlich, für euch umgeblättert. Entstanden sind sie bereits Ende letzten Jahres und waren ein Geschenk für Familienmitglieder. Ich habe eigene Fotos verwendet und diese dann dem Monat entsprechend eingebunden. Unser Kalenderblatt ist das erste dieser Serie.

Habt einen schönen Samstag!

März

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März. Wieder möchte ich diesen Monat mit von mir gebastelten Kalenderblättern starten. Das erste Kalenderblatt ziert unsere Wand, die anderen waren Geschenke zu Weihnachten. Im März winkt wieder die Zeitumstellung…

In den letzten Wochen war es hier ja etwas ruhiger. Ich habe heute festgestellt, dass die ersten Frühblüher an mir vorbei gezogen sind. Die Jahre zuvor war ich aufmerksamer. Heute habe ich die Sonne und den Feierabend genutzt, um aktiv nach Hause zu gehen und zu schauen, was sich schon alles verändert hat. Die Bäume bereiten sich darauf vor bald loszublühen, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokusse und Blausterne sind schon da und winken der Sonne entgegen… Es wird Zeit, wieder die Kamera einzupacken und den Frühling festzuhalten, bevor wieder alles blüht und man gar nicht weiß, wo man zuerst knipsen soll!

Habt ein sonniges Wochenende!

Januar

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Kalender für meine Eltern
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Kalender für meine Schwiegermutter
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unser Kalender, etwas kindlicher, da Knirps daheim 🙂

Am Ende des letzten Jahres hab ich wieder wie wahnsinnig gebastelt, es sind wieder vier Kalender für die Familie geworden. Unserer ist mal wieder noch nicht komplett, aber das Jahr hat ja noch ein paar Monate.

Gestern ist unsere Weihnachtsdeko verschwunden. Für gewöhnlich hatten wir sie die letzten Jahre immer etwas länger, aber dieses Jahr stand der Tannenbaum schon ein paar Tage eher in der Stube und nun wollte er sich den Schnee draussen begucken.

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet?! Ich wünsche euch allen, dass sich eure Wünsche für dieses Jahr erfüllen und danke euch, für die zahlreichen Besuche und lieben Kommentare auf meinem Blog!

Erdbeertorte

Unser Knirps wurde drei Jahre alt und hat sich für seine Kaffeetafel eine Erdbeertorte gewünscht. In den Medien kursiert derzeit eine Form der Tortendeko, die ich dafür ausprobieren wollte. Ich hab die Creme mit grün und rot eingefärbt. Das ganze schmeckt natürlich nach Erdbeeren, wobei wahrscheinlich nicht eine Erdbeere drin ist – außer in der  Tortenfüllung.  Dafür das es meine erste mit Creme dekorierte Torte ist, bin ich ganz zufrieden gewesen und werde sicher irgendwann mal wieder eine machen 🙂

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Und nein, das sind nicht meine Hände, sondern die meiner Ma`, die die Torte ins Licht gerückt hat 🙂 Danke dafür! 🙂

frostig (teil 3)

Inzwischen ist es wieder etwas grauer und wärmer, der nächste Frost lässt sicher noch ein paar Tage auf sich warten und laut Wetterbericht die Sonne in Berlin auch. Hier hab ich noch ein paar frostige Bilder für euch, die ich nicht einstauben lassen möchte:

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Lucy auf unserem Hinterhof
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Moos auf einem Baumstumpf angefrostet
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Lindenblatt auf Holz

Damit wünsche ich euch einen angenehmen Freitag und ein schönes Wochenende!

Frostwerke

Heute noch ein paar weitere Frostwerke, die ich gestern eingefangen habe. Derzeit gibt es so viele Motive, da das Wetter so herrlich ist und sich auf Grund der Kälte der Frost doch recht lange hält. Heute also noch einmal ein paar Eiskristalle – nein, Lucy ist kein Eiskristall, die wollte nur immer bespaßt werden, da sie nicht verstanden hat, was ich unten auf der Erde suche – ihr Ball war es jedenfalls nicht…

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Das war meine heutige Auswahl für euch. Da wir heute auch wieder unterwegs waren, wird es sicher demnächst noch einmal ein paar frostige Eiskristalle geben. Es ist einfach zu schön. Das nächste graue Wetter wurde ja bereits angekündigt.

intime Erfahrung beim Friseur

Ich hatte heute einen Tag für mich allein, na gut, nicht den ganzen Tag und ganz allein war ich auch nicht, das geht ja in Berlin auch irgendwie kaum, wenn man in die Stadt fährt… Ganz allein heißt, ich hatte beschlossen, mal etwas für mich zu tun und habe meinem Mann ein paar Stunden mit unserem Knirps gegönnt. Frau ist in ein großes Einkaufszentrum in der Stadt gefahren, um zum Friseur zu gehen, was Frau halt so ein bis zweimal im Jahr macht – bei langen Haaren geht das, wobei die Friseure immer der Meinung sind, dass man auch ruhig noch öfter kommen kann. Ja, aber dann werden die Haare zu kurz 🙂

Ich war heute also beim Friseur. Warum ich das so thematisiere? Gute Frage. Wie ich da so beim Friseur sitze und warte, dass ich ran komm, werde ich von Ismael gefragt, ob ich etwas trinken möchte und was denn bei mir gemacht werden soll… Er schreibt meinen Namen sowie WSF – Waschen, Schneiden Föhnen – auf die Karte und bringt mir ein stilles Wasser. Danach warte ich weiter und beobachte die Menschen um mich herum. Die Menschen im Salon, die Menschen, die neu in den Salon kommen und die Menschen, die herein gucken oder einfach nur vorbei gehen. Zwischendurch starre ich wie viele Leute auf mein Handy, großartig spielen oder so is nicht drin, ich hatte vergessen es aufzuladen.

Irgendwann bin ich dran. Ismael bringt mich zu „meinem“ Platz. Die Friseurin, deren Namen ich inzwischen wieder vergessen habe, ich bin mir sicher, meinen weiß sie jetzt auch nicht mehr, fragt mich auch noch einmal, was gemacht werden soll, wie viel denn abgeschnitten werden soll und ob ich ne Pflege haben möchte. Ich weiß, dass eine Pflege 11,00 Euro extra bedeuten und lehne ab. Also landen auf der Karte nur 36,00 Euro für Waschen, Schneiden und Föhnen. Ismael, der seit dem 01.09. dort der neue Azubi ist, wird gebeten, mir die Haare zu waschen, was er auch gut gemacht hat. Das ist beim Friseur ja auch immer so ein Ding für sich… Meine Friseurin kam dann mit dem Duft einer Zigarettenschachtel – nee, nur der Qualmwolke einer abgebrannten Zigarette wieder zurück an meinen Stuhl, um dann festzustellen, dass Ismael den Konditioner nicht ausgespült hatte. Ja, hatte er mir erklärt, dass er dass nach der Einwirkzeit macht, sie war einfach zu schnell von ihrer Zigarettenpause zurück… So hat sie mir die Haare noch einmal gespült. Was soll ich sagen?! Ismael hatte es besser gemacht 😉

Nun ging es also endlich ans Haare schneiden und Föhnen und ich sitz da so in meine Gedankenwelt versunken: Es is doch schon ein recht intimer Moment beim Friseur. Nein? Doch! Man sitzt da bei einem fremden Menschen, der einem die Haare schneiden darf oder die Haare waschen oder die Haare färben… Ich war nun zu einer Zeit da, wo der Salon recht gut besucht war und weitere drei Friseurinnen mit anderen Kunden beschäftigt waren, dazu zwei Azubis und im Wartebereich saßen noch drei Leute… Ich konnte dem ganzen Gewusel durch die großen Spiegel wunderbar folgen und fand es bisweilen recht amüsant, in was für eine Situation man sich freiwillig begibt: man sitzt da in einer Aufmachung, wie man sich nicht mal zum Briefkasten trauen würde, wenn man zu Hause ist! Die Haare vom Friseur wild auf dem Kopf zusammengeknotet, um gleich geschnitten zu werden, die Haare nach oben drapiert, damit die Farbe haften kann oder gerade frisch frottiert… Neben mir saß ein junger Mann mit eine Farbpackung auf dem Kopf, die Haare nach oben „gestylt“, damit die Farbe auch ordentlich einziehen kann. Hinter mir saß ein Mann, der seine Haare gerade frottiert bekam und anschließend auch sehr strubbelig drein schaute. Daneben saß eine Mutter mit ihrem Kind, der sich beim Haare schneiden ein Buch anschaute, damit er den Kopf einigermaßen still hält. Dann saß da noch eine Frau, die ihre Haare gerade geföhnt bekam. In meiner Reihe war ebenfalls noch ein Vater mit seinem Sohn, der allerdings schon etwas größer war und keine Ablenkung mehr brauchte. Diesen Moment teilt man also mit wild fremden Menschen. Von draußen können alle Besucher der Mall in den Salon blicken und erhalten ebenfalls einblick in das haarige Chaos auf den Köpfen… Wie gesagt, ich würde nie mit frisch am Ansatz gefärbten Haaren auf die Strasse gehen, wo mit hundertprozentiger Sicherheit nicht ansatzweise so viele Menschen rum laufen würden wie dort, da man sich ja nicht blamieren möchte und da setzt man sich dem ganzen einfach so aus?!!

Mir ist aufgefallen, dass die Männer an die Sache mit mehr Humor rangehen als die Frauen. Der junge Mann neben mir war ständig mit seinem Handy beschäftigt, er grinste immer vor sich hin. Der Mann hinter mir grinste auch immer wieder in den Spiegel, dabei war für mich schwer auszumachen, ob er ähnliche Gedanken hatte wie ich oder sich einfach nur über die Damen lustig machte. Nein, natürlich hat er nur mit seiner Friseurin geflirtet…!

Irgendwann war ich dann fertig, wieder chic auf dem Kopf und präsentable für die anderen Besucher und Geschäfte in der Mall, weg von den beobachtenden Spiegeln und den freizügigen Blicken der anderen Salonbesucher.

 

Plant Still Life – Desert

Nach der Sommerpause gab es bereits ein Urban-Jungle-Blogers -Thema, aber das hat mir im September nicht so ganz zugesagt, ich hatte einfach keine rechte Idee. Nun gab es ein neues Thema, dass ich eigentlich schon vor zwei Wochen zusammengestellt hatte. Allerdings schien kaum die Sonne, so hab ich das Fotografieren von einem Tag auf den nächsten geschoben. Heute schien dann zwar kurzweilig die Sonne, allerdings steht sie inzwischen so tief, dass sie den kleinen Schrank nicht mehr beleuchtet… Egal. Ich hab noch eine Kleinigkeit umgestellt und losgeknipst. Hier also meine Interpretation des Oktober-Themas:

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Die Urban-Jungle Blogger wurden von Igor und Judith ins Leben gerufen. Monatlich gibt es auf den Blogs der Jungle-Blogger Einträge zu den jeweiligen Themen, die monatlich bekannt gegeben werden.

Hier könnt ihr schauen, wie die anderen das derzeitige Thema umgesetzt haben.

 

Projekt Bastelordner

Es war ein paar Tage still hier. Ist mir gar nicht aufgefallen, dass der letzte Eintrag schon eine Woche zurück liegt… Na ja, das Ende des Jahres rückt näher und somit beginnt wieder die geschäftige Wusel-Handarbeitszeit und Bastelzeit…

Am Wochenende fand das Projekt „Bastelordner für den Kindergarten“ statt. Am Freitag kamen meine Männer mit einem schwarzen Ordner nach Hause, mit der Order der Erzieherinnen, diesen zu gestalten. Jo. So was macht man, wie Hausaufgaben früher, immer am letzten Tag! Also hab ich mein Bastelpapier gezückt, die neuen Schablonen vom Knirps, meine Stifte dazu geworfen und in meinen Vorlagen für Bastelschablonen gewühlt, da ich jetzt nicht extra noch was Neues anfertigen wollte. Tatsächlich hab ich eine Auto- und eine Fischschablone gefunden, die brauchbar wären. Da unser Knirps gerade Mittagsschlaf hielt, konnte ich ja schlecht fragen, welche er denn haben möchte, so hab ich beide ausgewählt. Fische sind ja derzeit wieder ganz groß in Mode, ob das nun besser als Eulen ist, weiß ich noch nicht so genau.

Als unser Knirps dann ausgeschlafen hatte, hatte ich so einiges vorbereitet und es konnte losgehen mit dem Ausmalen, dem Kleben und Schneiden. Nach einer Stunde war der Ordner dann endlich fertig, draußen war es inzwischen dunkler…

Hier nun die Ergebnisse, die heute ebenfalls den Erzieherinnen präsentiert wurden.

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Katta und Edgar dürfen natürlich auch nicht im Kindergarten fehlen! 

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Ja, die Bilder sind nun nicht in bester Fotoqualität. Ich hab unser Werk einfach abfotografieren wollen, damit ihr euch ein Bild machen könnt. Der Fisch auf dem unteren Bild musste unbedingt im Wasser schwimmen. Spätestens wenn das erste Blatt Papier eingeheftet wird, ist das hinfällig, aber das war erstmal egal.

Dem Kleinen hat das ganze so gefallen, dass er heute schon meinte, dass er zu Hause auch so einen bunten Ordner braucht. Kein Problem, wir haben gaaanz viele schwarze Ordner, die ein bisschen Farbe vertragen können 🙂

Essen fassen im „Zum Nußbaum“

Wir waren am Wochenende, wie ja bereits erwähnt, tüchtig unterwegs, da muss man ja auch irgendwo mal was essen, nicht?! Seit ein paar Jahren haben wir uns schon immer mal vorgenommen im „Zum Nußbaum“ einzukehren, allerdings hat es bisher nicht geklappt. Nun kam der Tag der Tage. Vergangene Woche Freitag waren wir da.

„Zum Nußbaum“ ist ein uriges Lokal im Nikolaiviertel, dass an alte Zeiten in Berlin erinnert mit echter deutscher Küche, also Buletten, Bratwurst, Bockwurst, Eisbein mit Sauerkraut, Schnitzel, Blutwurst, Bier und Fassbrause…

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Es ist auf Grund des Baues und der Täfelung in dunkelbraunem Holz und dunkelbraunem Mobiliar recht düster im Inneren. Die Räume sind recht klein, aber das macht es gemütlich. Das Gasthaus war wieder gut besucht, doch diesmal hatten wir Glück und konnten einen Tisch ergattern.

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Nachdem wir bestellt hatten, für mich tatsächlich das Eisbein, für meinen Mann ein Schnitzel und für Junior eine Bockwurst, habe ich mich ein wenig umsehen können. Ich weiß, die Bilder sind diesmal nicht optimal, aber sie sollen auch nur einen Eindruck vermitteln, was einem im Nußbaum so erwartet. Bilder von Zille, einem Berliner Maler, der auch selbst in dem Lokal gespeist haben soll. Da hat er gleich ein paar Bilder da gelassen… *zwinker*

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Ja, was soll ich sagen? Ich bin ehrlich. Ich hatte mehr vom Essen erwartet. Die Preise waren jetzt nicht übermäßig hoch, mein Gericht (Eisbein, Sauerkraut, etwas Erbspüree und ein paar Kartoffeln) hat 14.90 Euro gekostet. An meinem Eisbein war mehr Knochen als Fleisch, die Kartoffeln waren aufgewärmt, das Sauerkraut war recht lecker, aber da kann man auch nicht viel falsch machen, glaube ich. Das Schnitzel auf dem Teller meines Mannes trifte ziemlich vom Fett, die dazugehörigen Bratkartoffeln waren auch warmgehalten… Die Fassbrause war gut und hat auch nur 1.50 Euro gekostet. Die Bockwurst vom Knirps war auch in Ordnung, er wollte sie trotzdem nicht aufessen. Zum Nachtisch hab ich mir mit ihm ein Stück Kuchen geteilt, Quarkkirschkuchen, das war auch in Ordnung. Zusammen haben wir etwa 45,00 Euro da gelassen, inklusive Trinkgeld.

Die Bedienung war trotz der Fülle im Gasthaus und auf der Terrasse recht schnell, da haben wir woanders schon länger gewartet. Über Freundlichkeit läßt sich streiten. Berliner halt. 🙂  Wie gesagt, das Ambiente ist recht schön, wer es urig mag, das hat dann einiges wett gemacht.