Domäne Dahlem – Freilandmuseum

Wenn man in Dahlem mit der U-Bahn ankommt, merkt man schon, das es etwas anders ist, als wenn man am Alex oder Potsdamer Platz oder… (beliebigen Ort der Stadt einfügen, wo viele Menschen unterwegs sind) ankommt. Es ist ein bisschen ruhiger, ländlicher und das doch innerhalb der Stadt!

Wie bereits erwähnt, waren wir am Wochenende in der Domäne Dahlem, um uns bespaßen zu lassen, aber auch, um unserem kleinen ein paar Tiere und Natur zu zeigen.

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Dahlem-Dorf  U-Bahnstation

Ich will euch jetzt nicht mit allem bombardieren, was es dort gab, aber ein kleinen Anreiz bieten, falls der ein oder andere noch nicht dort gewesen ist. Es gibt gerade zur Erntezeit viele Pflanzen zu bestaunen. So bietet die Domäne Dahlem auch verschiedene Angebote gerade in den nächsten Wochen und Monaten an.

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Gemüseanbau

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Mich hat einfach begeistert, wie groß die Fläche der Domäne ist.

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Die Wolken auf dem oberen Bild verkündeten den heranpreschenden Regen, der auch nicht lange auf sich warten ließ, allerdings saßen wir da schon wieder in der U-Bahn 🙂

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Biene

Nach all dem Staunen muss man sich natürlich auch stärken. Im Landgasthaus kann man sich ordentlich den Bauch voll schlagen. Wir haben uns für ein Kafeegedeck entschieden. Ich hatte einen Milchkaffee und einen Sanddorn-Quark-Kuchen, alles Bio! Der Kuchen war sehr lecker!

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Sanddorn-Quarkkuchen mit Milchkaffee

Ihr seht also, dass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt, ich bin mir sicher, dass wir noch nicht alles gesehen haben.

Paprika – ein Versuch

Hat der Mensch einen Balkon, müssen Pflanzen drauf, am besten Blumen. Hat der Mensch ein Stück Land, müssen Pflanzen drauf, am besten, die man auch ernten kann. Lange Zeit hatte ich auf meinem Hinterhofbeet nur Blumen, einfach, um einen Beitrag für die Bienen und co zu leisten und weil es besser aussieht als die komischen Heckenpflanzen. Dieses Jahr hatte ich nun das Bedürfnis unserem Knirps das Gärtnern näher zu bringen. Also haben wir bereits im Februar angefangen ein paar Kräuter auszusäen. Die wurden mehr oder weniger was. In ein paar Pflanzschalen hatten wir auch Samen einer Paprika getan, einfach um zu sehen, was passiert. Die sind dann tatsächlich aufgelaufen, ich weiß nicht mehr wie viele Pflanzen es waren. Irgendwann haben sie nicht mehr auf das Fensterbrett in der Küche gepasst und ich habe sie umgesetzt, in einen, meiner Meinung nach größeren Kasten. Erst hatte ich sie auf dem Balkon, damit sie sich ein wenig an „draußen gewöhnen“. Nach den Eisheiligen im Mai habe ich sie dann auf das Fensterbrett zum Hinterhof rausgesetzt.

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Wie man sieht, ist es ihnen gut bekommen und sie haben ordentlich zu gelegt. Unsere Nachbarin hat mich dann irgendwann mit ihrer netten freundlichen Art darauf aufmerksam gemacht, dass da zu viele Pflanzen im Kasten sind, dass das so nichts wird! Also umtopfen. Ich habe spontan fünf Pflanzen an zwei meiner Hinterhofbekanntschaften mit Hang zum Gärtnern weitergegeben.

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Vier Pflanzen habe ich auf dem Fensterbrett gelassen, die anderen sind in Töpfe auf die Erde gekommen.

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Da sind jetzt je drei bis vier Pflanzen in den Töpfen und wie ihr seht, haben sie nochmal einen ordentlichen Schuss nach oben gemacht und angefangen zu blühen.

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In Gesellschaft stehen sie nun mit Sonnenblumen, Lungenkraut, Tagetes und Zucchinipflanzen, die einen weiteren Eintrag bekommen werden, damit sie nicht sauer sind 🙂

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Vor ein paar Tagen entdeckte ich, sehr zu meiner Freude, die erste Minipaprika:

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Mal sehen, ob ihrem Beispiel noch ein paar folgen. Man kann also auch Glück mit Blumentopfpaprikas haben. Aber ich will mich noch nicht zu früh freuen. Zumindest sind wir dieses Jahr, was die Paprika angeht, um ein paar Erfahrungen reicher 🙂